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Unsere Kindertagesstätte

Leitziele

  • „Das Kind, wir und die Natur!“
  • „Wir sind offen… für dich!“
  • Wir geben Kindern die Möglichkeit Lernerfahrungen in der freien Natur zu machen. Dabei werden zahlreiche Sinneswahrnehmungen gefördert. Die Kinder werden sensibilisiert sorgsam mit der Natur und ihren Ressourcen umzugehen.
  • Dabei sehen wir uns als Lernbegleiter mit Blick auf die Stärken der Kinder.
  • Wir legen auf die Chancengleichheit aller Familien und Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft, Kultur oder ihrem sozialem Hintergrund großen Wert.
  • Die Einzigartigkeit eines jeden Kindes steht dabei im Vordergrund.

Öffnungszeiten

Teilzeitbetreuung 07:30 - 12:30 Uhr
14:00 - 16:00 Uhr
Ruhezeit 12:30 - 14:00 Uhr
Ganztagsbetreuung 07:30 - 16:30 Uhr

Während der Ruhezeit haben die Kinder die Möglichkeit zu schlafen und zu entspannen. Ein Abholen während dieser Zeit ist, aus Rücksicht auf die Kinder, nicht möglich.

Die Ganztagsbetreuung von 7:30 Uhr bis 16:30 Uhr steht nur unseren berufstätigen Eltern zur Verfügung. Hierzu ist eine schriftliche Bescheinigung (Arbeitszeitnachweis) beider Elternteile seitens des Arbeitgebers notwendig. Änderungen sind hierbei unverzüglich der KITA-Leitung mitzuteilen! Wenn die Eltern Ihr Kind vom Kitaalltag abmelden möchten, sei es durch Urlaub, Krankheit, Arzttermine oder ähnliches, dann informieren Sie uns bitte rechtzeitig, damit wir planen können.

Kinder die in der Ganztagesbetreuung sind, müssen sich am entsprechenden Tag von 7:30 Uhr – spätestens 08:15 Uhr abmelden, sonst müssen wir leider das Mittagessen in Rechnung stellen.

Zurzeit können 40 Kinder im Alter zwischen 2 und 6 Jahren betreut werden.

Essen/Mittagszeit

Die Gesundheit der Kinder liegt uns am Herzen. Dazu gehören auch regelmäßige gesunde Mahlzeiten. Außerdem bieten wir den Kindern einen frei zugänglichen Wasserspender an.

Träger

Ortsgemeinde Rülzheim
vertreten durch Bürgermeister Reiner Hör
Mittlere Ortsstraße 106
76761 Rülzheim
Tel: 07272 / 7002-1600
r.hoer@ruelzheim.de
www.ruelzheim.de

Team

Das Team besteht aus 8 pädagogischen Fachkräften plus 1 Cateringkraft, 2 Reinigungskräften und 1 Hausmeister.


Wegweiser

Erstgespräch

Wenn die Kinder den Willkommensbrief von uns erhalten haben, dürfen die Eltern mit uns einen Termin zum „Erstgespräch“ vereinbaren.

Dieses Gespräch wird mit der Bezugserzieherin Ihres Kindes geführt, welche ebenfalls die Eingewöhnung übernimmt. In diesem Gespräch werden Informationen ausgetauscht z.B. wie verläuft die Eingewöhnung, was macht das Kind gerne, gibt es Allergien usw. auch auf Fragen der Eltern werden wir eingehen.

Wichtige Punkte hierbei sind die Vereinbarungen zur Eingewöhnung nach dem „Berliner Modell“ mit Dauer von mindestens 3 Wochen. Hierbei ist auch zu berücksichtigen, dass nicht jedes Kind gleich ist, und auch manche Kinder länger mit der Eingewöhnung brauchen können.

Wir wünschen uns eine erfolgreiche Eingewöhnung als gute Basis für eine schöne Kindergartenzeit.

Im Erstgespräch erfahren Sie auch, was ihr Kind alles in unserem Kindergartenalltag benötigt.

Einführung

Die Eingewöhnung eines Kindes beginnt mit einem elterlichen Erstgespräch. Dieses Gespräch wird von der Bezugserzieherin ihres Kindes geführt, welche die Eingewöhnung übernimmt. Es dient dem gegenseitigen Kennenlernen und Informationsaustausch und bietet Gelegenheit Fragen zu stellen. Die Bezugserzieherin erfährt in diesem Gespräch etwas über die bisherigen Lebensgewohnheiten des Kindes.

Damit sich ihr Kind bei uns von Anfang an wohlfühlt, ist ein positiver Start sehr wichtig. Dabei spielt das Thema: Zeit eine große Rolle.

Die Kinder brauchen Zeit um eine Beziehung zu der Erzieherin aufzubauen, die Räumlichkeiten und das Spielmaterial kennenzulernen und sich mit den Abläufen und den anderen Kindern vertraut zu machen.

Wir orientieren uns dabei am „Berliner- Eingewöhnungsmodell“, welches eine Dauer von drei Wochen vorsieht.

In der ersten Woche bleiben die Kinder mit einem Elternteil oder einer Bezugsperson in der Einrichtung. Dies vermittelt dem Kind ein Gefühl der Sicherheit.

Dabei halten sich die Eltern zurück, damit die Erzieherin über Spielangebote langsam eine Beziehung zum Kind aufbauen kann.

Verläuft dies gut, kann mit einer kurzen Trennungsphase innerhalb der Kita begonnen werden. Danach steigern wir dies, indem die Eltern/ Bezugspersonen für kurze Zeit die Einrichtung verlassen.

Dabei ist es allerdings sehr wichtig, telefonisch erreichbar zu sein.

Diese Trennungsphase verlängert sich kontinuierlich, so wie das Kind es zulässt, auf ca. 1 bis 2 Stunden nach Absprache mit der Bezugserzieherin.

Erkrankt die Bezugserzieherin kurzfristig, kann die Eingewöhnung unterbrochen werden.

Keine Eingewöhnung ist vergleichbar, da wir immer die Individualität jedes einzelnen Kindes im Blick haben.

Pädagogische Arbeit

Wir arbeiten nach dem situationsorientierten Ansatz. Dabei steht das Kind mit seinen Bedürfnissen und Wünschen im Mittelpunkt. Wir handeln ressourcenorientiert, d.h. wir fördern die Stärken der Kinder. Damit kann sich das Kind zu einem selbstbewussten und selbstbestimmten Menschen entwickeln.

Dabei sehen wir uns als gleichberechtigten Partner und Lernbegleiter.

Besonders wichtig sind uns dabei die Bewegung, die Natur und das offene Miteinander. Kinder lernen durch Bewegung, bekommen ein Gespür für Raum und Größe, entwickeln ihren Geist und werden für ihre Umwelt sensibilisiert. Die Natur gibt den Kindern ein Bild der jahreszeitlichen Abläufe und hält viele Lernfelder bereit.

Dafür stehen uns der Wald, die Straußenfarm und die Alla-Hopp-Anlage zur Verfügung. Zudem ist die tägliche Nutzung unseres Außengeländes, als zusätzlichen „Raum“ möglich.

Kinder lernen in der Gemeinschaft voneinander und miteinander, weshalb uns ein gruppenübergreifendes Arbeiten wichtig ist. Wir wollen den Kindern durch unseren offenen Umgang und das offene Herz ein Gespür dafür vermitteln, auch im täglichen Miteinander respektvoll und achtsam gegenüber jedermann zu sein. Die Integration eines Jeden, unabhängig seiner Herkunft, in die Gemeinschaft, ist Grundlage unserer Arbeit.

Um dieses Gemeinschafsgefühl zu stärken sind gemeinsame Ausflüge oder Projekte unumgänglich. Dabei werden Themenfelder, die die Kinder beschäftigen, in Projekten umgesetzt.

Gemeinsam mit den Kindern wollen wir Geburtstage und religiöse Feste feiern. Dabei orientieren wir uns an den christlichen Feiertagen und berücksichtigen Feste und Gebräuche anderer Kulturkreise. Weitere Feste und Veranstaltungen werden in Kooperation mit Kindern und Eltern geplant.

Gemeinsam mit den Kindern soll die Kinderkonferenz entwickelt werden. Ein phasenweiser Aufbau vermittelt den Kindern ein Gespür für ihre Wünsche und Bedürfnisse und sensibilisiert sie für die demokratischen Zusammenhänge. Als Einstieg dient uns dazu eine Box, in der Kinder ihre Anliegen und Entscheidungen mitteilen können (bildlich). Anschließend wird in einer Versammlung über die verschiedenen Anregungen diskutiert und gemeinsame Lösungen gesucht.

Wir als Bildungseinrichtung orientieren uns bei unserer Arbeit an den Bildungs- und Erziehungsempfehlungen von Rheinland-Pfalz und greifen die verschiedenen Erziehungsbereiche situationsorientiert und räumlich auf.

Dazu zählen:

  • Wahrnehmung: sinnesanregende verschiedenen Materialen, Lichtspielen).
  • Sprache: Das Sprechen ganzer Sätze, Reime, Lieder usw. sowie die eingerichtete Sprachwerkstatt unterstützen diesen Bereich.
  • Bewegung: Der tägliche freie Zugang zum Bewegungsraum bietet vielfältige Möglichkeiten. Außerdem die Nutzung unserer Außenanlage und Umgebung.
  • Künstlerisch/musischer Bereich: findet Ausdruck in unserer Kreativwerkstatt. Hier können die Kinder ihre Phantasien an der Werkbank oder mit Farben und vielfältigen Materialien umsetzen.
  • Mathematik/Naturwissenschaft/Technik: Neben unserer Werkstatt können die Kinder Erfahrungen in unserer Bauecke machen. Diese hält wechselnde Konstruktions-materialien bereit.
  • Naturerfahrung: durch die geographische Lage sind Ausflüge in die Natur leicht und kurzfristig umsetzbar und werden regelmäßig angeboten.
  • Körper/Gesundheit/Sexualität: Körpererfahrungen erleben die Kinder durch die verschiedenen Bewegungsangebote. Die entwicklungsbedingte Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und dessen Sexualität begleiten wir respektvoll und wertungsfrei. Dabei sind wir achtsam und aufmerksam.
  • Medien: Wir wollen die Zeit der Kinder mit Bildern und Filmen begleiten und dokumentieren. Die Kinder sollen uns dabei helfen und für sie wichtige Momente mit dem Fotoapparat und der Filmkamera festhalten. Weiterhin steht den Kindern ein CD- Player und Mikrofon zur Verfügung zum Anhören von Musik oder CDs.

Die Kombination möglichst vieler Bereiche bietet den Kindern ein breites Feld um sich uneingeschränkt entwickeln zu können.

Die Kinder genießen ab dem 1.Tag der Eingewöhnung die Erfahrung der Lebensnähe und Lebenserziehung. Unser Ziel ist es die Kinder randvoll mit Liebe, Selbstachtung und Sicherheit zu füllen, sodass sie ein Leben lang davon zehren können. Die Kinder sollen offen und gleichzeitig kritisch sein, aber sich auch für sich und andere einzusetzen wissen. Sie sollen spüren, dass Lernen Freude bereitet und sie ihr Umfeld mitgestalten können.